Pflege-Wissen von A bis Z

Kommunale Beteiligung an der Pflege

Das zweite und dritte Pflegestärkungsgesetz stärken die regionale Zusammenarbeit in der Versorgung pflegebedürftiger Menschen vor Ort, insbesondere durch folgende Maßnahmen:

Pflegekassen können sich an selbst organisierten Netzen für eine strukturierte Zusammenarbeit in der Versorgung beteiligen. Sie können sich einzeln oder gemeinsam an den Kosten der Vernetzung mit bis zu 20.000 Euro je Kalenderjahr auf Ebene der Kreise / kreisfreien Städte beteiligen.

Die Zusammenarbeit der verschiedenen Beratungsangebote vor Ort für Pflegebedürftige wird verbessert. Die Landesverbände der Pflegekassen schließen hierzu mit den zuständigen Stellen der Länder Landesrahmenverträge über die Zusammenarbeit in der Beratung.

Die Leistungs- und Preisvergleichslisten zu den zugelassenen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen enthalten nunmehr auch die von den Ländern anerkannten Angebote zur Unterstützung im Alltag. Auch weitere Unterstützungsangebote für Pflegebedürftige können in die Leistungs- und Preisvergleichslisten aufgenommen werden. So entsteht Transparenz über die vor Ort vorhandenen Angebote.

Mit dem dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) wird die Rolle der Kommunen in der Pflege gestärkt. Die Kommunen erhalten für fünf Jahre ein Initiativrecht zur Einrichtung von Pflegestützpunkten.

Darüber hinaus dürfen sie künftig Beratungsgutscheine einlösen und Pflichtberatungen beim Bezug von Pflegegeld erbringen. In Modellvorhaben zur kommunalen Pflegeberatung können bis zu 60 Kreise oder kreisfreie Städte für fünf Jahre die gesamte Beratung einschließlich der Pflegeberatung aus einer Hand erbringen. Die Beteiligung der Länder und Kommunen an der Förderung der Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen und des Ehrenamtes wird vereinfacht.

Häufig gestellte Pflege-Fragen

Was sind die zentralen Verbesserungen durch die Pflegestärkungsgesetze?

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Pflegestützpunkte

Pflegestützpunkte werden unter anderem von den Kranken- und Pflegekassen eingerichtet und bieten Hilfesuchenden Beratung und Unterstützung.

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Pflegestärkungsgesetz III (PSG III)

Mit dem dritten Pflegestärkungsgesetz (PSG III) werden zum einen die Empfehlungen zur Stärkung der Rolle der Kommunen umgesetzt. Zum anderen enthält das dritte Pflegestärkungsgesetz ein Maßnahmenpaket zur Verbesserung von Prävention, Aufdeckung und Bekämpfung von Abrechnungsbetrug.

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Pflegegeld

Das Pflegegeld wird dem Betroffenen von der Pflegekasse überwiesen. Voraussetzung für den Bezug von Pflegegeld ist, dass die häusliche Pflege sichergestellt ist, z. B. durch Angehörige oder andere ehrenamtlich tätige Pflegepersonen.

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Pflegeeinrichtungen (stationär)

Wenn die häusliche Pflege nicht mehr in ausreichendem Umfang gewährleistet werden kann, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Pflege eines Angehörigen zu sichern.

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Broschüre – „Die Pflegestärkungsgesetze“

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Broschüre – „Ratgeber Pflege“ - Alles, was Sie zum Thema Pflege und zu den Pflegestärkungsgesetzen wissen müssen

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Infografik-Poster – „Die Pflegestärkungsgesetze“

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