Wichtige Grundlagen und Informationen über aktuelle Neuerungen.

Wer einen pflegebedürftigen Angehörigen pflegt, der weiß, dass dies mit einem großen Einsatz und viel persönlicher Fürsorge verbunden ist.  Die Pflegestärkungsgesetze sorgen für bessere Voraussetzungen für pflegende Angehörige.  Wir bieten Ihnen hier einen ersten Einstieg rund um die zentralen Neuerungen für pflegende Angehörige.

Zu den Informationen

Pflegeleistungs-Helfer

Illustration von mehreren Personen im Umfeld der Pflege

Pflegebedürftig. Was nun?

Was müssen Sie tun, wenn Pflege zum Thema wird? Hier finden Sie eine praktische Checkliste. 

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Informationen zur Pflege

Pflegende Angehörige

Pflegende Angehörige erhalten bessere Unterstützung und Wahlmöglichkeiten bei der Pflege und zugleich mehr gesellschaftlichen Rückhalt.

  • Kostenlosere Pflegekurs
    Die Pflege zu Hause verbessern: Angehörigen steht über die Pflegekasse ein kostenloser Pflegekurs zu.
  • Mehr Auszeiten
    Pflegende Angehörige können jetzt bis zu sechs Wochen im Jahr eine Auszeit von der Pflege nehmen (Verhinderungspflege).
  • Bessere soziale Absicherung*
    Ab dem 1. 1. 2017 erhalten mehr pflegende Angehörige einen Anspruch auf Rentenversicherungsbeiträge. Auch der Schutz in der Arbeitslosenversicherung verbessert sich.
  • Freistellung vom Beruf
    Wer pflegt und berufstätig ist, kann bis zu zehn Tage unter bestimmten Voraussetzungen einmalig Lohnersatzleistungen in Anspruch nehmen (Pflegeunterstützungsgeld) und bis zu zwei Jahre seine Arbeitszeit reduzieren (Familienpflegezeit- und Pflegezeitgesetz).
  • Individuelle Pflegeberatung
    Seit dem 1. 1. 2016 haben auch Angehörige oder weitere Personen einen eigenen Anspruch auf Pflegeberatung mit oder ohne Beteiligung der pflegebedürftigen Person. Voraussetzung dafür ist das Einverständnis der pflegebedürftigen Person.

* gültig ab 1.1.2017

Häusliche Pflege

Mehr als zwei Drittel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt – meist sorgen Angehörige oder ambulante Pflegedienste für sie. Um die häusliche Pflege zu stärken, hat die Bundesregierung die Leistungen für die Pflege zu Hause deutlich verbessert und Unterstützungsangebote ausgeweitet.

  • Höheres Pflegegeld 
    Für alle zu Hause betreuten Pflegebedürftigen wurde das Pflegegeld am 1. 1. 2015 erhöht.
  • Mehr Geld für Pflegehilfsmittel 
    Bis zu 40 Euro stehen pro Monat für Verbrauchsprodukte wie Betteinlagen oder Einmalhandschuhe zur Verfügung.
  • Weniger Anträge*
    Für Hilfsmittel wie Gehhilfen oder Duschstühle sind keine Anträge mehr nötig – vorausgesetzt, der Medizinische Dienst der Krankenversicherung (MDK) empfiehlt diese.
  • Höhere Zuschüsse für Umbauten 
    Bis zu 4.000 Euro können pro Maßnahme beantragt werden – etwa für Arbeiten zur Türverbreiterung.

* gültig ab 1.1.2017

Häusliche Pflege mit Unterstützung

Hilfe bei der Pflege im häuslichen Umfeld bieten z. B. ambulante Pflegedienste oder Einrichtungen der Tages- und Nachtpflege. 

  • Höhere Pflegesachleistungen
    Für alle Pflegebedürftigen sind am 1. 1. 2015 die Ansprüche auf Pflegesachleistungen für die häusliche Pflege gestiegen.
  • Ausbau der Tages- und Nachtpflege
    Für die Tages- und Nachtpflege steht deutlich mehr Geld zur Verfügung. Sie werden nicht mehr mit Geld- und Sachleistungen verrechnet.
  • Ausweitung der Kurzzeitpflege
    Bis zu acht Wochen Kurzzeitpflege sind im Jahr möglich.
  • Angebote zur Unterstützung im Alltag*
    Ab dem 1. 1. 2017 können alle Pflegebedürftigen den Entlastungsbetrag in Höhe von bis zu 125 Euro im Monat in Anspruch nehmen. Damit können Kosten für Angebote zur Unterstützung im Alltag erstattet werden.
  • Förderung Betreuter Wohngruppen
    Maximal 10.000 Euro Anschubfinanzierung gibt es für die Gründung betreuter Wohngruppen, bis zu 16.000 Euro je Maßnahme für den Wohnungsumbau. Pflegebedürftige erhalten ab dem 1. 1. 2017 monatlich einen Wohngruppenzuschlag von 214 Euro.*

* gültig ab 1.1.2017

Pflege in einer Einrichtung

Knapp ein Drittel der Pflegebedürftigen werden in einem Alten-, Pflege- oder Altenwohnheim gepflegt. Auch ihnen kommen die Neuerungen zugute.

  • Höhere Leistungsbeträge
    Für alle Pflegebedürftigen in vollstationärer Pflege wurden am 1. 1. 2015 die Leistungsbeträge angehoben.
  • Neuerungen bei den Eigenanteilen*
    Ab 2017 gilt in jeder vollstationären Pflegeeinrichtung ein einrichtungseinheitlicher pflegebedingter Eigenanteil. Das heißt: Es gibt innerhalb ein und derselben Einrichtung keinen Unterschied mehr bei den pflegebedingten Eigenanteilen der Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 2 bis 5.
  • Mehr Betreuungsangebote*
    Mehr Zeit für Spaziergänge oder Vorlesen – zusätzliche Betreuungsangebote kommen allen stationär Gepflegten zugute. 

* gültig ab 1.1.2017

Wichtige Pflege-Fragen

Was verbessert sich konkret für Pflegebedürftige in häuslicher Pflege und ihre pflegenden Angehörigen?

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Was verbessert sich konkret für pflegende Angehörige?

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Wichtige Pflege-Wissen-Artikel

Gutachten zur Feststellung der Pflegebedürftigkeit

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Familienpflegezeit

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Freistellungen nach dem Pflegezeitgesetz und Familienpflegezeitgesetz

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Kurzzeitige Arbeitsverhinderung

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Pflegekurse

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Pflegestützpunkte

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Pflegen zu Hause

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Praxisbeispiele

Beratung, Unterstützung und Entlastung für pflegende Angehörige

Angehörigenarbeit der Caritas Kissingen im Bayerischen Netzwerk Pflege

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Das Potenzial von teilstationären Angeboten ausschöpfen

Uhlenhaus Tagespflege in der Memo Clinic Stralsund

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Unser Service für Sie

Pflege-Fragen

Was bringt das Pflegestärkungsgesetz für Pflegebedürftige? Was ändert sich in der ambulanten Pflege? Wir haben die häufigsten Fragen für Sie beantwortet.

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Berichte aus dem Pflege-Alltag