Zusätzliche Leistungen für Pflegebedürftige in ambulant betreuten Wohngruppen

Pflegebedürftigkeit

In Stufen

Leistungen seit 2015

Einmaliger Höchstbetrag in Euro

Pflegebedürftigkeit

In Graden

Leistungen ab 2017

Einmaliger Höchstbetrag in Euro

-

-

Pflegegrad 1

2.500 pro Person
10.000 pro Wohngruppe

sog. "Pflegestufe 0"

(mit Demenz*)

Pflegestufe I-III

2.500 pro Person
10.000 pro Wohngruppe

Pflegegrad 2-5

2.500 pro Person
10.000 pro Wohngruppe

Neue Wohnformen wie Senioren- oder Pflege-Wohngemeinschaften bieten die Möglichkeit, zusammen mit Frauen und Männern in der selben Lebenssituation zu leben und Unterstützung zu erhalten – ohne auf Privatsphäre und Eigenständigkeit zu verzichten. Für die Gründung von ambulant betreuten Wohngruppen, sogenannten Pflege-WGs, sieht die Pflegeversicherung eine Anschubfinanzierung vor, die es ab 2017 auch für Pflegebedürftige im neuen Pflegegrad 1 gibt.

Stärkere Unterstützung von Pflege-WGs

= Leistungen auch schon für Pflegebedürftige im neuen Pflegegrad 1

Pflegebedürftige, die in ambulant betreuten Wohngruppen leben, die bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, haben unter bestimmten Voraussetzungen zusätzlich zu den anderen Leistungen Anspruch auf einen monatlichen Wohngruppenzuschlag. Damit kann eine Person finanziert werden, die in der Pflege-WG zum Beispiel organisatorische, betreuende oder hauswirtschaftliche Tätigkeiten übernimmt. Der Wohngruppenzuschlag wird ab 2017 erhöht und steht auch Pflegebedürftigen im neuen Pflegegrad 1 zu.

Pflegebedürftigkeit

In Stufen

Leistungen seit 2015

Max. Leistungen pro Monat in Euro

Pflegebedürftigkeit

In Graden

Leistungen ab 2017

Max. Leistungen pro Monat in Euro

-

-

Pflegegrad 1

214

sog. "Pflegestufe 0"

(mit Demenz*)

Pflegestufe I-III

205

Pflegegrad 2-5

214

* Gilt für Personen mit dauerhaft erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz im Sinne von § 45a SGB XI – das sind vor allem an Demenz erkrankte Menschen.