Pflege-Wissen von A bis Z

Entlastungsbeitrag

Seit dem 1. Januar 2015 werden die zusätzlichen Betreuungsleistungen um die Möglichkeit ergänzt, zusätzliche Entlastungsleistungen in Anspruch zu nehmen. Sie beinhalten nach § 45b, c SGB XI:

  • die Erbringung von Dienstleistungen,
  • eine die vorhandenen Ressourcen und Fähigkeiten stärkende und stabilisierende Alltagsbegleitung,
  • organisatorische Hilfestellungen, Unterstützungsleistungen für Angehörige und vergleichbar Nahestehende in ihrer Eigenschaft als Pflegende, insbesondere zur Bewältigung des Pflegealltags,
  • andere geeignete Maßnahmen, die der vorgenannten Bedarfsdeckung bzw. Entlastung dienen.

Als grundsätzlich förderungsfähige niedrigschwellige Hilfen kommen insbesondere Serviceangebote für  haushaltsnahe Dienstleistungen, Alltagsbegleitung sowie Pflegebegleitung in Betracht. Die Entlastungsleistungen richten sich an alle Anspruchsberechtigten, denen die Gestaltung eines gewöhnlichen Alltags nicht mehr möglich ist und die auf entlastende Service-Leistungen im Bereich des Haushalts oder der unmittelbaren häuslichen Umgebung angewiesen sind.
Dazu zählen beispielsweise: die Inanspruchnahme von Fahr- und Begleitdiensten, Einkaufs- und Botengänge, die Beratung oder praktische Hilfe bei Anträgen und Korrespondenzen. Außerdem erhalten nun auch Pflegebedürftige ohne erheblich eingeschränkte Alltagskompetenz einen Anspruch in Höhe des Grundbetrages. Wer seinen Anspruch auf ambulante Pflegesachleistungen nicht voll ausschöpft, kann zudem seit dem 1. Januar 2015 den nicht für den Bezug von ambulanten Sachleistungen genutzten Betrag – maximal aber 40 Prozent des hierfür vorgesehenen Leistungsbetrages – für niedrigschwellige Betreuungs und Entlastungsangebote verwenden.

Eine Frau steht mit verschränkten Armen am Fenster und schaut hinaus

Weitere Informationen

Betreuungs- und Entlastungsleistungen, ambulant

Seit dem 1. Januar 2015 haben alle Pflegebedürftigen, die zu Hause gepflegt werden, neben ihrem Anspruch auf zusätzliche Betreuungs- nun auch einen Anspruch auf zusätzliche Entlastungsleistungen.

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Haushaltsnahe Dienstleistungen

Zu den zusätzlichen Entlastungsleistungen zählen insbesondere haushaltsnahe Dienstleistungen, die der Bewältigung des Alltags und der Unterstützung bei der hauswirtschaftlichen Versorgung dienen.

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Niedrigschwellige Hilfen

Bei niedrigschwelligen Betreuungsangeboten unterstützen häufig ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sowie Betreuungsgruppen Pflegebedürftige beispielsweise bei der Bewältigung von täglichen Aufgaben im Haushalt.

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Leistungsanspruch

Die Pflegeversicherung gewährt eine Reihe von Leistungen, die Pflegebedürftige je nach Situation in Anspruch nehmen können.

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Infografik-Poster – „Die Pflegestärkungsgesetze“

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Broschüre – „Die Pflegestärkungsgesetze“

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Broschüre – „Alle Leistungen zum Nachschlagen“

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Broschüre – „Ratgeber zur Pflege – Alles was Sie zur Pflege und zum neuen Pflegestärkungsgesetz wissen müssen"

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Infoflyer für stationäre Einrichtungen: „Wie Sie die Nutzerinnen und Nutzer Ihrer Pflegeeinrichtung korrekt über die neuen Entgelte informieren“

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