Was ändert sich für Pflegebedürftige in einer Einrichtung?

Für alle, die sich in vollstationärer Pflege befinden, also in einer Pflegeeinrichtung leben, wurden bereits 2015 die Leistungsbeträge angehoben. Durch die Überführung auf die neuen Pflegegrade zum 1.1.2017 erhalten viele Pflegebedürftige erneut höhere Leistungen der Pflegeversicherung, niemand wird schlechter gestellt.

Ab 2017 gilt in jeder vollstationären Pflegeeinrichtung ein einrichtungseinheitlicher pflegebedingter Eigenanteil. Das heißt: Es gibt innerhalb ein und derselben Einrichtung keinen Unterschied mehr bei den pflegebedingten Eigenanteilen der Bewohnerinnen und Bewohner mit den Pflegegraden 2 bis 5.

Alle Pflegebedürftigen in stationären Einrichtungen haben darüber hinaus Anspruch auf zusätzliche Betreuungsangebote wie Zeit für Spaziergänge oder Vorlesen.

Weitere Fragen

Was geschieht mit dem zu zahlenden Eigenanteil bei Höherstufung?

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Was ändert sich beim Personal in den stationären Pflegeeinrichtungen?

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Weitere Informationen

Betreuungskraft, zusätzliche

In enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams betreuen und begleiten die zusätzlichen Betreuungskräfte z. B. beim Lesen, beim Basteln, beim Spazierengehen oder zu kulturellen Veranstaltungen.

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Einrichtungseinheitlicher Eigenanteil

Ab 2017 gilt in jeder vollstationären Pflegeeinrichtung ein einrichtungseinheitlicher pflegebedingter Eigenanteil.

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Pflegeeinrichtungen (stationär)

Wenn die häusliche Pflege nicht mehr in ausreichendem Umfang gewährleistet werden kann, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, die Pflege eines Angehörigen zu sichern.

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Vollstationäre Pflege

Die Pflegekasse übernimmt für die vollstationäre Versorgung für Pflegebedürftige der Pflegegrade 2 bis 5 einen pauschalen Sachleistungsbetrag. In der vollstationären Pflege kommt es aber vor allem auf die Höhe des Eigenanteils an, der aus eigener Tasche bezahlt werden muss.

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Zusätzliche Betreuungskraft

In enger Kooperation und fachlicher Absprache mit den Pflegekräften und den Pflegeteams betreuen und begleiten die zusätzlichen Betreuungskräfte z. B. beim Lesen, beim Basteln, beim Spazierengehen oder zu kulturellen Veranstaltungen.

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